Muster handlungsvollmacht schweiz

Die vorliegende Studie kombiniert drei verschiedene Ansätze, um die raumzeitlichen Muster der Landnutzungsänderung im Zusammenhang mit der Urbanisierung von drei der wichtigsten städtischen Ballungsräume der Schweiz über vier Studienperioden von 1980 bis 2016 zu untersuchen. Die Ergebnisse stimmen durchaus mit dem Diffusions- und Koaleszenzmodell der Urbanisierung überein und deuten darauf hin, dass Zürich bereits in der Koaleszenzphase eingetaucht ist, während Bern und Lausanne am Übergang zwischen Diffusion und Koaleszenz zu sein scheinen. Trotz der Merkmale der Koaleszenz, die von den meisten Metriken gezeigt werden, tritt jedoch in den drei Ballungsräumen, die natürliches Land fragmentieren und die strukturelle Komplexität der Landschaften während der vier Studienperioden erhalten, ein kontinuierliches Überspringen städtischer Flecken auf. Insgesamt zeigt die Analyse dieses Papiers, wie Landschaftsmetriken, urbane Wachstumsmodi und fraktale Skalierung kombiniert werden können, um Einblicke in die raumzeitlichen Urbanisierungsmuster zu erhalten, die mit einem der Ansätze einzeln schwer zu erhalten wären. Die Art und Weise, wie komplexe fraktale Strukturen trotz wichtiger Veränderungen in der Landschaft aufrechterhalten werden, erinnert an das dynamische Verhalten in einer Vielzahl komplexer selbstorganisierender Systeme und im Rahmen dieser Studie wahrscheinlich mit der unterschiedlichen Planungspolitik der verschiedenen Gemeinden, die jede städtische Agglomeration konfigurieren, sowie mit den Vorlieben für Wohnumgebungen für Umgebungen mit geringer Dichte. Angesichts der aktuellen Bundesplanungsvorschriften, die auf das Konzentrationswachstum in den bestehenden städtischen Ballungsräumen abzielen, sollten die lokalen Planungsbehörden den wertvollen Ökosystemleistungen besondere Aufmerksamkeit widmen, die die anhaltenden Flächen natürlicher Flächen den Stadtbewohnern bieten können. Größen-Frequenz-Verteilung von städtischen Patches für die drei städtischen Agglomerationen bei jeder zeitlichen Momentaufnahme. Jeder Punkt stellt einen beobachteten Patch dar, wobei der Farbcode den zeitlichen Snapshot angibt, dem der Patch entspricht. Die farbigen gestrichelten Linien stellen die beste maximale Wahrscheinlichkeit dar, die zu einer Power-Law-Verteilung für alle Patchgrößen passt, die bei ihrer entsprechenden zeitlichen Momentaufnahme beobachtet wurden. Die Einschnitte zeigen ein Histogramm mit logarithmischen Behältern der städtischen Patchgrößenverteilung an. Die Parzellen wurden mit dem Python-Paket powerlaw (Alstott et al. 2014) produziert.

Siehe Code S4. Dieses Papier zielt darauf ab, die räumlich zeitlichen Muster der Landnutzungsänderung zu bewerten, die in drei der grössten Schweizer Ballungsräume aus drei verschiedenen Perspektiven beobachtet werden, nämlich Landschaftsmetriken, städtische Wachstumsmodi und Fraktalanalysen. Das Ziel dieses Papiers ist zweierlei. Die erste besteht darin, zu prüfen, ob die räumlich zeitliche Entwicklung der drei Agglomerationen der Diffusions- und Koaleszenzdichotomie entspricht, die zweite besteht darin, zu untersuchen, wie sich die drei angenommenen Perspektiven ergänzen. Die Ergebnisse werden dazu dienen, die Planungsauswirkungen auf die Erwünschtheit der jüngsten Verdichtungspolitik in der Schweiz zu erörtern. Berechnung der Zeitreihen von Landschaftsmetriken und Erforschung ihrer Korrelationen über alle städtischen Agglomerationen und den gesamten Studienzeitraum, wie Jupyter Notebook (IPYNB). github.com/martibosch/swiss-urbanization/tree/biorxiv/notebooks/metrics_time_series.ipynb Die Untersuchung der räumlich-zeitlichen Muster der Landnutzungsveränderung der drei Schweizer Ballungsräume mittels Landschaftsmetriken, Wachstumsmodi und fraktaler Skalierung zeigt neue Zusammenhänge zwischen den Rahmen, die sich ergänzende Perspektiven bieten. Erstens unterstützen die Zeitreihen der Landschaftsmetriken im Allgemeinen die Diffusions- und Koaleszenzhypothese, wobei Zürich, die grösste städtische Agglomeration in der Schweiz, die meisten Merkmale der Koaleszenz aufweist, während Bern und Lausanne scheinbar einen Übergang zwischen Diffusion und Koaleszenz durchmachen.

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